
Habicht
100–115cm
50–60cm
650–1.100g
Steckbrief
- Lebenserwartung
- Gelegegröße
- 3–4 Eier
- Gefährdung weltweit
- Aktivitätszeit
- Zugverhalten
- Falknerei
Erkennungsmerkmale
Relativ kurze, breite Flügel und ein langer Schwanz helfen beim Manövrieren zwischen Bäumen. Der helle Überaugenstreif wirkt markant. Gegenüber dem Sperber ist der Habicht kräftiger gebaut; Weibchen sind deutlich größer als Männchen.
Farben
Altvogel · Normal
Grauer Kopf mit hellem Überaugenstreif; helle Unterseite mit dichter dunkler Querbänderung.
Lebensweise
Der Habicht lebt häufig unauffällig in Deckung. Bei der Balz im Spätwinter wird er mit auffälligen Flugmanövern sichtbarer. Etablierte Paare sind ihrem Revier treu und können es über viele Jahre nutzen.
Brut & Aufzucht
Der Horst liegt gewöhnlich in einer hohen Astgabel. Mit etwa sechs Wochen sind die Jungen flugfähig, werden aber noch weiter versorgt, bevor sie das elterliche Revier verlassen.
Nahrung
Nahrungsbeispiele
Tauben
Singvögel
Kaninchen
EichhörnchenDer Habicht jagt vor allem Vögel, regional besonders Tauben und Rabenvögel, sowie kleine Säugetiere. Bei knapper Nahrung nimmt er gelegentlich auch Aas.
Jagdweise

Er nähert sich möglichst ungesehen zwischen Bäumen, Hecken oder Gebäuden. Mit einem kurzen, schnellen Angriff überrascht er seine Beute.
Vorkommen
Verbreitung
Europa & Asien
Status in Deutschland
Lebensraum
Wälder mit alten Bäumen und strukturreiche Waldränder. In Städten besiedelt er auch große Parks, Friedhöfe und begrünte Innenhöfe mit altem Baumbestand.

