Wanderfalke

Falco peregrinus
Spannweite

90–105cm

Körperlänge

40–50cm

Gewicht

600–750g

Steckbrief

Lebenserwartung
Gelegegröße
3–4 Eier
Gefährdung weltweit
Aktivitätszeit
Zugverhalten
Falknerei

Erkennungsmerkmale

Ein kräftiger Rumpf, spitze Flügel und ein vergleichsweise kurzer Schwanz unterscheiden ihn von schlankeren Falken. Die dunkle Kopfkappe und der breite Bartstreif rahmen die helle Wange ein.

Farben

Gefieder
Augen
Beine & Füße

Altvogel

Schiefergrauer Rücken, dunkler Bartstreif und quergebänderte Unterseite. Weibchen tragen das gleiche Grundmuster, sind aber deutlich größer.

Lebensweise

Der Wanderfalke verbindet schnelle Flügelschläge mit Gleitphasen. Paare verteidigen ihren Brutplatz energisch. Zur Balz gehören gemeinsame Flugmanöver; die Bindung an geeignete Felswände oder Gebäude kann lange bestehen.

Brut & Aufzucht

Er baut keinen Asthorst, sondern legt seine Eier in eine ausgescharrte Mulde. Felsbänder und hohe Bauwerke bieten dafür geschützte Plätze. Das Weibchen übernimmt den größten Teil des Brütens, während das Männchen Nahrung bringt.

Nahrung

Nahrungsbeispiele

Tauben
Singvögel
Wasservögel

Der Wanderfalke jagt fast ausschließlich Vögel, meist im freien Luftraum. Je nach Lebensraum zählen Tauben, Singvögel, Watvögel oder Enten zur häufigen Beute.

Jagdweise

Wanderfalke: Verfolgungsjagd · Sturzflug

Er verfolgt fliegende Vögel oder nähert sich ihnen im schnellen Sturzflug aus großer Höhe. Die Beute greift oder trifft er mit den Fängen in der Luft.

Vorkommen

Verbreitung

Fast weltweit

Status in Deutschland

BrutvogelWintervorkommenDurchzug

Lebensraum

Felswände, Küsten und Steinbrüche. In Städten nutzt er hohe Gebäude als Brutplatz.

Wanderfalke