Rotmilan

Milvus milvus
Spannweite

155–180cm

Körperlänge

60–70cm

Gewicht

800–1.200g

Steckbrief

Lebenserwartung
Gelegegröße
Meist 2 Eier
Gefährdung weltweit
Aktivitätszeit
Zugverhalten

Erkennungsmerkmale

Ein tief gegabelter rostfarbener Schwanz, lange Flügel und helle Felder auf den Unterflügeln sind charakteristisch. Der Schwanz wird beim Segeln ständig gedreht und dient als gut sichtbares Steuer.

Farben

Gefieder
Augen
Beine & Füße

Altvogel

Rostroter Schwanz, heller Kopf und auffallend helle Felder unter den Flügeln. Beide Geschlechter sind ähnlich gefärbt.

Lebensweise

Balzflüge und Verfolgungsjagden zeigen seine hohe Wendigkeit. Deutschland trägt eine besondere Verantwortung für diese Art, weil hier ein großer Teil des weltweiten Brutbestands lebt. Nicht alle Vögel ziehen im Winter gleich weit.

Brut & Aufzucht

Rotmilane brüten in Bäumen und brauchen dazu eine Landschaft aus Gehölzen und offenen Nahrungsflächen. Der Horst wird während der Brutzeit verteidigt. Alte, störungsarme Baumbestände sind deshalb wichtige Bestandteile eines geeigneten Reviers.

Nahrung

Nahrungsbeispiele

Wühlmäuse
Singvögel

Der Rotmilan frisst überwiegend kleine Säugetiere, Vögel und Aas. Welche Nahrung überwiegt, hängt vom örtlichen Angebot und der Jahreszeit ab.

Jagdweise

Rotmilan: Suchflug · Aassuche

Mit langsamen Flügelschlägen und Gleitphasen sucht er offene Flächen nach kleinen Tieren und Aas ab. Sein beweglicher Gabelschwanz hilft ihm beim Steuern, bevor er zum Boden hinabgreift.

Vorkommen

Verbreitung

Vor allem Europa

Status in Deutschland

BrutvogelWintervorkommenDurchzug

Lebensraum

Abwechslungsreiche Kulturlandschaften mit Wiesen, Äckern, Feldgehölzen und alten Waldrändern.

Rotmilan