Sakerfalke

Falco cherrug
Spannweite

110–125cm

Körperlänge

45–55cm

Gewicht

700–900g

Steckbrief

Lebenserwartung
Gelegegröße
3–5 Eier
Gefährdung weltweit
Aktivitätszeit
Zugverhalten
Falknerei

Erkennungsmerkmale

Ein großer, kräftiger Falke mit langem Schwanz und weniger spitzen Flügeln als der Wanderfalke. Der Kopf wirkt oft hell, der Bartstreif schwächer. Dunkle Unterflügeldecken können deutlich gegen die helleren Schwungfedern abgesetzt sein.

Farben

Gefieder
Augen
Beine & Füße

Altvogel

Braune Oberseite und eine helle, dunkel gezeichnete Unterseite. Weibchen sind größer, im Gefieder aber weitgehend gleich.

Lebensweise

Offenes Gelände bietet Raum für schnelle, bodennahe Verfolgungen. Bei der Bestimmung lohnt sich der Vergleich mit Lanner- und Wanderfalke: Körperproportionen und die Verteilung heller und dunkler Flügelbereiche sind zuverlässiger als eine einzelne Gefiederfarbe.

Brut & Aufzucht

Sakerfalken bauen keinen eigenen Asthorst. Sie nutzen vorhandene Nester anderer Vögel sowie geeignete Felsplätze und Nisthilfen. In baumarmen Landschaften können sichere künstliche Brutplätze deshalb eine wichtige Rolle spielen.

Nahrung

Nahrungsbeispiele

Ziesel
Wühlmäuse
Tauben
Singvögel

Der Sakerfalke jagt vor allem kleine Säugetiere und Vögel. Ihr Anteil schwankt stark zwischen Regionen und mit dem örtlichen Beuteangebot.

Jagdweise

Sakerfalke: Suchflug · Verfolgungsjagd

Im niedrigen, schnellen Flug sucht er offene Flächen nach kleinen Säugetieren und Vögeln ab. Er ergreift Beute am Boden oder verfolgt auffliegende Vögel in der Luft.

Vorkommen

Verbreitung

Europa & Asien; Winterquartiere auch in Afrika

Status in Deutschland

Seltener Gast

Lebensraum

Steppen, kurzrasige Weiden und offene Agrarlandschaften. Nutzt Felsen und verlassene Nester auf Bäumen oder Masten.

Sakerfalke