
Mäusebussard
110–140cm
45–60cm
450–1.200g
Steckbrief
- Lebenserwartung
- Gelegegröße
- 2–3 Eier
- Gefährdung weltweit
- Aktivitätszeit
- Zugverhalten
Erkennungsmerkmale
Kompakter Körper, breite Flügel und ein kurzer, gefächerter Schwanz kennzeichnen das Flugbild. Die Gefiederfarbe allein genügt zur Bestimmung nicht: Fast weiße, braune und sehr dunkle Tiere gehören zur selben Art.
Farben
Altvogel · Mittel
Braunes Gefieder mit hellen, unterschiedlich stark gefleckten Partien auf Brust und Bauch sowie gebänderten Schwungfedern.
Die Übergänge zwischen hellen, mittleren und dunklen Mäusebussarden sind fließend. Die drei Ansichten zeigen Beispiele der natürlichen individuellen Farbvariation, keine getrennten Unterarten oder festen Farbklassen.
Lebensweise
Häufig sitzt er weithin sichtbar auf Pfählen oder kreist über seinem Revier. Im Frühjahr begleiten miauende Rufe die Balzflüge. Zur Nahrungssuche braucht er offene Bereiche, auch wenn der Brutplatz im Wald liegt.
Brut & Aufzucht
Den Asthorst errichtet das Paar in hohen Bäumen, etwa Eichen oder Kiefern, häufig an Waldrändern. Geeignete Horste können wieder genutzt und ausgebessert werden. Ein guter Zugang zu Beute in der Umgebung ist für die Aufzucht entscheidend.
Nahrung
Nahrungsbeispiele
Wühlmäuse
MäuseDie wichtigste Beute des Mäusebussards sind kleine Säugetiere, besonders Wühlmäuse. Er nutzt auch andere kleine Tiere und frisst vor allem im Winter Aas.
Gelegentlich
FröscheJagdweise

Ein Pfahl oder eine Baumkrone bietet ihm einen guten Blick über die Jagdfläche. Sobald sich eine Maus zeigt, stößt er zum Boden hinab.
Vorkommen
Verbreitung
Europa & Westasien
Status in Deutschland
Lebensraum
Wiesen, Weiden und Felder nahe an Wäldern oder Baumgruppen. Dort findet er Jagdflächen und Brutplätze.

