
Steppenadler
170–200cm
60–80cm
2.000–3.000g
Steckbrief
- Lebenserwartung
- Gelegegröße
- 1–4 Eier
- Gefährdung weltweit
- Aktivitätszeit
- Zugverhalten
Erkennungsmerkmale
Ein kräftiger, einfarbig brauner Adler mit langen Flügeln und tief gefingerten Handschwingen. Der gelbe Mundwinkel reicht bis hinter das Auge, ein sicheres Merkmal. Jungvögel zeigen ein breites weißes Band auf den Unterflügeln.
Farben
Altvogel
Einfarbig dunkelbraunes Gefieder, mitunter mit einem rostfarbenen Nackenfleck. Der lange gelbe Mundwinkel reicht bis hinter das Auge; die Unterflügel zeigen fein gebänderte Schwungfedern mit dunklem Hinterrand.
Lebensweise
Außerhalb der Brutzeit ist er ein Langstreckenzieher, der sich an Zugkonzentrationen wie Eilat oder Batumi zu Tausenden sammelt. Im Winterquartier schließen sich viele Vögel an Termitenschwärmen und Aasplätzen zusammen.
Brut & Aufzucht
Der flache Horst liegt oft direkt am Boden, auf niedrigen Büschen, Felsen oder Masten. Das Gelege wird rund sechs Wochen bebrütet; die Jungen fliegen nach etwa zwei Monaten aus.
Nahrung
Nahrungsbeispiele
Ziesel
MäuseIn den Brutgebieten lebt er vor allem von Zieseln, Rennmäusen und Pfeifhasen. Auf dem Zug und im Winterquartier nimmt er in großer Zahl Heuschrecken und Termiten sowie Aas; gelegentlich schlägt er Vögel.
Gelegentlich
HeuschreckenJagdweise

Der Steppenadler wartet oft geduldig am Boden oder auf einer niedrigen Warte neben einem Zieselbau und packt das Tier beim Auftauchen. Daneben sucht er im Gleitflug die Steppe ab und nutzt Heuschreckenschwärme und Aas.
Vorkommen
Verbreitung
Zentralasien; im Winter Afrika & Südasien
Status in Deutschland
Lebensraum
Weite Steppen, Halbwüsten und Grasland mit Zieselkolonien; im Winterquartier auch Savannen und Kulturland. Er brütet häufig am Boden oder auf niedrigen Büschen, Felsen und Masten.
